Kategorie-Archiv: Veranstaltungen und Aktivitäten des Vereins

Berichte über Veranstaltungen und Aktivitäten, Liederabende, Ausflüge, etc. der Sängervereinigung

Gute Laune am Rosenmontag im Sängerheim !

Gute Nachricht für alle Frauen: Geschirrspülmittel ist gegen Übergewicht !
Lustig ging es zu beim Kappenabend im Sängerheim. Mit Kaffee und leckeren selbstgebackenen Krapfen wurde die Veranstaltung im bunt geschmückten Sängerheim eröffnet. Und schon beim ersten Gesangsauftritt der Sängerinnen, der von Maria Arnold auf der Gitarre begleitet wurde, riefen die Gäste nach einer Zugabe.

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Anita Nuß, aus der „Weltstadt Mühlhausen“ erzählte vom „Sammelkörbchen“ und Manuela Giunta berichtete über das Wunder vom Käppele. Ein leidgeprüfter Ehemann (Maria Matschnigg) jammerte im Saal über sein schweres Eheleben und Anita Nuß ließ vor allem die Frauen aufhorchen, als sie darüber berichtete, dass            Hüftspeck nicht vom vielen Essen kommt, sondern nur vom falschen Shampoo, das extra Volumen und mehr Fülle verspricht ! Die Frauen im Saal atmeten erleichtert auf und waren dankbar für den Tipp, dass Geschirrspülmittel hartnäckiges Fett wieder beseitigt. Adolf Markard lud mit seiner Orgel zum Schunkeln ein und Karl Zink erklärte dem Narrenvolk ganz genau, woher die Kinder kommen, bevor eine Rentnerin (Monika Ringelmann) darüber klagte, was sie alles zu tun hat. Als dann noch Rita Roth mit ihrem „heißen Höschen“ auf die Bühne kam, waren die Männer total begeistert und verlangten nach mehr. Unser lustiges Publikum war mehr als zufrieden und ging frohgelaunt am späten Abend nach Hause.
Ein herzliches Dankeschön den „Bäckerinnen“ Elisa Mainberger und Anita Nuß, den „Ausschenkern“ Karl Zink und Klaus Krüger und ein extra Dankeschön allen Sängerinnen für die Gestaltung des tollen Abends.

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sieht das nicht lecker aus ?
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erst backen, dann spülen…….
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…und dann nach Hause….

 

Impressionen vom Rosenmontag…….

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„Rausschmeißer“         und jetzt  gut Nacht und kommt gut heim…..

DANKE an unser super-tolles Publikum – es war ein schöner und lustiger Abend im Sängerheim  !!

             

Festlicher Abschluss im Jubiläumsjahr

Festlicher Abschluss im Jubiläumsjahr der Sängervereinigung 1890 Estenfeld e.V. mit Spendenübergabe

Mit der vorweihnachtlichen Feier im liebevoll geschmückten Sängerheim ging das Jahr des 125-jährigen Jubiläums der Sängervereinigung feierlich zu Ende.

„Leise rieselt der Schnee“ – der gemeinsam gesungene Wunsch der Mitglieder und Gäste zu Beginn der Feier wird wohl unerfüllt bleiben. Bruno Dobhan, der 1. Vorsitzende, begrüßte die Anwesenden herzlich und ließ das Jubiläumsjahr noch einmal Revue passieren. Er bedankte sich bei allen Aktiven, die zum erfolgreichen Gelingen der Festivitäten beigetragen haben.

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Danach stimmte die „Saitenmusik Schwerdhöfer“ das Publikum mit dem „Glaninger Marsch“ und „Ja wenn’s im Winter schö staad schneibt“ in die vorweihnachtliche Stimmung ein.

Der Männerchor der Sängervereinigung unter Leitung von Stefan Demling, sang gefühlvoll „Ich klopfe an“ und „die längst ersehnte Zeit ist da“,

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bevor Barbara Koch das Publikum mit ihrer Adventsgeschichte über die „wirklich wichtigen Dinge im Leben“ beindruckte und zum Nachdenken brachte. „Egal wie voll Ihr Leben zu sein scheint, es ist wichtig, dass immer Raum bleibt für eine Tasse Tee mit einem Freund“.   Das Nicken der Zuhörer konnte man förmlich hören.

Anschließend zeigten die Kinder Joana, Tim und Nils ihr musikalisches Können und sangen Weihnachtslieder. Ihr instrumentaler Beitrag mit Flöte, Gitarre und Bariton, gepaart mit Freude und Leidenschaft, begeisterte den ganzen Saal.

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Anita Nuß erklärte den Anwesenden, wie man auf einem eleganten Biedermeier-Tischchen einen großen Weihnachtsbaum aufstellt. „Die Äst‘ unten sind schö, das Spitzchen strebt herrlich in die Höh‘“.

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Der schon traditionelle Dreigesang von Bruno Dobhan, Hans Singer und Karl Zink mit den Liedern „ach tauet ihr Himmel herab“, „Weihnacht wird’s nun wieder“ und „es mag net dunkel wer’n“ wurde in diesem Jahr von Maria Arnold auf der Gitarre begleitet und erlebte so eine Premiere.

Weihnachtsfeier SVE 2015 (57)    Hans Singer, der „Herbergswirt“ berichtete von den letzten 2 Gästen, denen er nur im Stall leider nur eine Schlafstätte anbieten konnte, weil alles andere schon überfüllt war. „Trotz großer Traurigkeit kann man nicht alle aufnehmen, wenn kein Platz mehr vorhanden ist“.
Die anschl. musikalische „Herbergsuche“, dargeboten von Elisa Mainberger, Bruno Dobhan und Karl Zink beeindruckte und wurde mit großem Applaus gewürdigt.

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Einer der Höhepunkte der vorweihnachtlichen Feier war die Spendenübergabe an die Vertreter der Malteserhilfe Estenfeld. Klaus Will und Frau Witkovski (MHD) bedankten sich bei Bruno Dobhan und Stefan Demling für die großzügige Spende, die wiederum den Bedürftigen in Litauen zu Gute kommt. Jährlich organisiert die Sängervereinigung ein Adventskonzert, dessen Erlös einem sozialen Zweck gespendet wird. Zwar bringt auch Musik alleine Freude, wenn aber noch Spenden für Bedürftige dabei gesammelt werden, ist die Freude umso  größer.

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Mit der „Saitenmusik Schwerdhöfer“ ging es dann weiter: „Maria durch ein Dornwald ging“, „Weihnachtliche Hirtenweise“ und „‘s Christklindl liegt drin in da Kripp‘n“ sorgte für eine besinnliche Stimmung.
Nach dem Auftritt des gemischten Chores „brich an, du schönes Morgenlicht“, „Inmitten der Nacht“ und „Tochter Zion“ erwartete die Besucher des Sängerheimes der nächste Höhepunkt: der Nikolaus (Benedikt Koch) kam mit seinem Knecht Rupprecht (Herbert Scheller) zu Besuch !

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Er lobte die Sängerschar für die Renovierung des Heimes, den Dirigent für seine Geduld und jeden Sänger und jede Sängerin bedachte er mit einem flotten Spruch. Alle waren restlos begeistert. „Wenn die Glocken übers Feld, voll Frieden klingen in die Welt, der Sternenhimmel wölbt sich weit, o gnadenvolle Weihnachtszeit“. Zum Schluss erhielt jede(r) aktive Sänger(in) im Verein ein kleines Geschenk vom Nikolaus, die jungen Musiker ein Päckchen für ihren tollen Vortrag, der Dirigent, der  Vorsitzende und die Wirte ein kleines Dankeschön für ihre Arbeit.

Den beiden kleinen Töchtern unseres Dirigenten wird dieser Abend sicher noch lange in Erinnerung bleiben, sie klammerten sie sich heftig an ihre Eltern, als der Nikolaus zu ihnen sprach.

Nach dem Schlusswort des Vorsitzenden spielte die „Saitenmusik Schwerdhöfer“ ein letztes Lied und ein schöner, besinnlicher, gleichzeitig fröhlicher Abend ging zu Ende.

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…die guten Geister des Vereins….

25. Adventskonzert der Sängervereinigung

Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit…..besinnliches Konzert der Estenfelder Sängervereinigung

Mit „Winterwald“ und der „Waldmelodie“ eröffneten die „Fränkischen  Parforcehörner“ unter Leitung von Joachim Görtler das 25. Adventskonzert der Sängervereinigung 1890 Estenfeld e.V. in der vollbesetzten kath. Pfarrkirche Estenfeld, das in diesem Jahr im Rahmen des 125-jährigen Jubiläums veranstaltet wurde.

Adventskonert 2015 (11)    Hans Singer begrüßte die Anwesenden und bedankte sich bei den Zuhörern, dass sie sich die Zeit genommen haben, das Konzert zu besuchen.

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„Macht die Türen auf“ und „Bis Weihnachten ist es nicht mehr weit“ spielte und sang der Chor der Grundschule Estenfeld  (Leitung: Sibylle Blank, Theresa Klessen, Kurt Garz) aus vollem Herzen, bevor der Männerchor der Sängervereinigung unter der Leitung von Stefan Demling das oberbayerische Adventslied „Ich klopfe an“, „Weihnachtszeit, schöne Zeit“ und „Jubilate“ vortrug.

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Die Band der Mittelschule Estenfeld, unterstützt durch ihren Rektor Herrn Schranner, begeisterte mit ihrem Musikvortrag „Use Somebody“ aus dem Musical König der Löwen, mit „Demons“ und vor allem mit „Hallelujah“ und erntete großen Applaus.

Die Singgruppe, unter Leitung von Bernadette Hundshagen, beeindruckte die Zuhörer mit „Schritte wagen“, „Five hundered miles“ und erzählte singend und instrumental begleitet „von der Zärtlichkeit Gottes“.

Ein besonderes Highlight war der Soprangesang von Angelika Hiller, begleitet von Stefan Demling auf der Orgel. Die Kirchenbesucher lauschten andächtig den Liedern „Drei Könige wandern aus dem Morgenland“ und „Christkindleins Wiegenlied“.

Mit dem Gospel Chor und seinem Dirigenten Hannes Kindhäuser ging es schwungvoll weiter mit „Behold the Star“ und „Fix you“, einem Lied über die Beziehung zu Jesus.

Zu jedem Liedvortrag las Hans Singer passende biblische Texte oder erzählte von den Fußspuren Gottes, die man nicht sehen kann, aber trotzdem sichtbar sind.

Nach den Klängen des Estenfelder Musikvereins „Auf, auf ihr Hirten“ und „Macht hoch die Tür“ unter Leitung von Michael Hümpfner sang der gemischte Chor der Sängervereinigung „Hoch tut euch auf“. Das zweite Lied „Ave Maria“, das von Karl May gedichtet und komponiert worden ist, erzählte die Geschichte vom Sterben Winnetous, das Uschi Singer nach jeder Strophe eindrucksvoll und feierlich vortrug.
Danach erklang noch einmal feierlich der Musikverein mit den Stücken „Fum Fum Fum“ und „We wish you a merry Christmas“.

Bevor die „Fränkischen Parforcehörner“ mit dem „Gebet der Jäger“ und dem „Echo der Vogesen“ das Konzert beendeten, erklang das gemeinsame Lied „Du lässt den Tag, o Gott nun enden“.

Die zahlreichen Konzertbesucher bedankten sich mit großem Beifall für die tolle Einstimmung auf die Adventszeit. Der Erlös des Konzerts für die Litauenhilfe der Estenfelder Malteser bestimmt.

Herzlichen Dank an die engagierten Mitwirkenden und ein ebenso herzliches Vergelt’s Gott an alle Spender !

Danke an die Jugendlichen der KJG, die anschließend die Konzertbesucher mit Glühwein verwöhnten.

Vereinsabend im Sängerheim

Das Buffet war vielfältig, gigantisch und lecker !!!    Von allen Seiten wurden die Speisen und Kuchen der Sängerinnen gelobt !

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Es gab mit Hilfe eines Beamers schon längst vergessene Bilder vom Sängerheim-Bau und lang vergangenen Ausflügen und Ereignissen der Sängervereinigung zu sehen.    Vor allem für die älteren Besucher war dies mehr als interessant, konnten sich viele selbst noch einmal bewundern mit langer Haarpracht und schlanker Gestalt !

Nach dem lustigen Abend waren sich alle einig:    „Wiederholung erwünscht“  !!  

 

„Weinlese“ ist Arbeit – „Weinlesung“ das pure Vergnügen ! „

„Weinlese“ ist Arbeit – „Weinlesung“ das pure Vergnügen !

„Im Glas den Wein, im Arm das Weib, das ist mein liebster Zeitvertreib“ mit diesen Worten begrüßte der 1. Vorsitzende, Bruno Dobhan, die Gäste und Ehrengäste zur traditionellen „Weinlesung“ im Estenfelder Sängerheim, das bis auf den letzten Platz besetzt war.  

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Der gemischte Chor sang das besinnliche Herbstlied „Abschied vom Walde“ und der Männerchor gab ein „Lob dem Frankenwein“ zum Besten, zu dem der leider viel zu früh verstorbene Gerhard Koch den Text geschrieben hatte.

 

Eine zünftige Brotzeit  sorgte für eine gute Unterlage der anschließenden Weinprobe.

IMG_0049    Der Kellermeister Friedrich Franz kredenzte die Weine vom Juliusspital Würzburg und erklärte als Fachmann die verschiedenen Rebenarten. Kabinettweine können 5, Spätlesen 10 Jahre lagern und edelsüße Weine sind nahezu unbegrenzt lagerfähig, was aber niemanden davon abhalten soll, diese zu genießen.
IMG_0053     Manfred Hinkelmann, ehemaliger Gymnasiallehrer unseres Dirigenten Stefan Demling, nahm die Gäste mit auf einen Steifzug durch die Trinkpoesie. Bereits in der Antike besangen die Dichter den Wein als eine göttliche Gabe des Bacchus. „Das Wasser allein macht stumm, das beweisen im Wasser die Fische, der Wein allein macht dumm, das beweisen die Herren am Tische. Daher, um keines von beiden zu sein, trink‘ ich lieber Wasser vermischt mit Wein“, zitierte er Johann Wolfgang von Goethe. Zahlreiche Gäste im Sängerheim machten sich diesen Spruch zu eigen und bestellten zu ihrer Weinprobe eine Flasche Wasser, was der guten und lustigen Laune aber nicht schadete !

Im Gegenteil:

IMG_0066 Volkmar Halbleib, MdL begeisterte alle mit seiner „Unterhaltung auf fränkisch“. Oder wussten Sie bereits, dass man die männlichen und weiblichen Babies auseinanderhalten kann, indem man die Farbe der Socken überprüft ?  (kleiner Tipp:  die Buben tragen blaue !)

Zwischen den Weinproben besangen der gemischte Chor, bzw. Männerchor der Sängervereinigung das „Schöne Frankenland“, „Ein Fass in einem tiefen Keller“ und tranken musikalisch „Auf euer Wohl“.
Der feurige „ungarische Tanz Nr. 5 und 6“, dargebracht vom gemischten Chor lud zur siebten und letzten Weinprobe, einem trockenen Spätburgunder ein. MdL Halbleib lobte den roten Tropfen in den Händen eines roten Politikers.

IMG_0103         Mit dem vom Publikum beigeistert aufgenommenen Trinkspruch „Die Franken trinken Wein und Bier, aber Alkohol die Teufelbrüh‘ , trinken wir in Franken nie“ verabschiedete sich Herr Halbleib von der Bühne und erntete tosenden Applaus.

Nach dem Schlusswort des 1. Vorsitzenden Bruno Dobhan und dem gemeinsam gesungenen Steigerwaldlied ging die Weinlesung zu Ende. „Ein Weingefäß sobald es leer, macht keine rechte Freude mehr“ – so hoffen wir alle auf die „Weinlesung“ im nächsten Jahr und einen weiteren lustigen und unvergesslichen Abend im Estenfelder Sängerheim.

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v. li. nach re.: Stefan Demling, MdL Volkmar Halbleib, Manfred Hinkelmann, Friedrich Franz, Bruno Dobhan

 

Der Vorsitzende der Sängervereinigung, Bruno Dobhan, bedankte sich herzlich bei Herrn MdL Volkmar Halbleib,  Herrn Manfred Hinkelmann und Herrn Friedrich Franz für die kurzweilige Unterhaltung mit einem Präsent.

Danke auch an unseren IMG_0089 Chorleiter Stefan Demling, sowie den fleißigen „Einschenkern“ und den flotten Bedienungen.

Und wer war noch dabei ????IMG_0030IMG_0041IMG_0039

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Viel gute Laune beim „offenen Singen“

Volksmusik aller Art,  frischen Zwiebelkuchen und fränkischen Federweißer gab es beim „offenen Singen“ der Sängervereinigung im Sängerheim.

Die Musikanten „Filser und seine“ Freunde verteilten Liederbücher an die Gäste, die sich daraus die Lieder wünschen konnten, die sie gerne singen möchten.   Zahlreich waren die Sangesfreunde gekommen und genossen einen lustigen, kurzweiligen und musikalischen Abend !

Zwiebelkirchweih

Zwiebelkirchweih im Sängerheim
…… ist immer ein tolles Ereignis – so war es auch in diesem Jahr !

Das Sängerheim war bis auf den letzten Platz besetzt ! Unsere Gäste wurden verwöhnt mit Zwiebelkuchen, Bratwurst, leckeren Broten, Frankenwein und original Kreuzbergbier !

Bereits ab 14.00 Uhr hatte die Sängervereinigung die Seniorinnen und Senioren der Tagespflege und des Seniorenheimes zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

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Die Sängerinnen des gemischten Chores holten die Damen und Herren vom Seniorenheim, bzw. der Tagespflege ab und überraschten die Gäste mit einem vielfältigen und selbstgebackenen Kuchen-Buffet !

Vor allem die Gesangseinlage der Sängerinnen – begleitet von Maria Arnold auf der Gitarre – fand großen Anklang und animierte zum Mitsingen und Schunkeln.

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Die Seniorinnen und Senioren genossen den kurzweiligen Nachmittag, nahmen fröhlich Abschied und freuen sich schon auf das nächste Mal !

Die erste Singstunde nach den Ferien findet am

Freitag, 11. September 2015

um 19.00 Uhr für den gemischten Chor,
um 20.30 Uhr für den Männerchor statt !

Herrliches Wetter und gute Laune beim Sängerausflug 2015

Eine lustige und fidele Truppe startete pünktlich um 7.30 Uhr in den diesjährigen Sängerausflug.

Das erste Ziel war das Schloß-Cafe in Memmelsdorf, wo uns ein leckeres Frühstücksbuffet unter einem weißen Pavillon erwartete.

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Anschließend  konnte jeder die Wasserspiele bewundern und gemütlich durch den herrlichen Schloßpark spazieren, bevor es weiter zum Sängerehrenmal nach Melkendorf ging.

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das beeindruckende Schloß mit den „Wasserspielen“

 

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traumhafte Schloßallee

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Das Sängerehrenmal    IMG_0076

……beruht auf private Initiative des Melkendorfer Männerchores und wurde mühevoll nach etwa 6000 freiwilligen und ohne Entgelt geleisteten Arbeitsstunden am 26. Juli 1954 feierlich eingeweiht. Tonnen von Steinen wurden im Steinbruch gebrochen, von Hand zugehauen und in Pferde- und Kuhgespannen mühsam auf den Berg transportiert. Ein steiler und beschwerlicher enger Weg führt zu dieser Gedenkstätte empor. Oben bietet sich das Denkmal mit seinen im offenen Kreisrund angeordneten 12 wuchtigen Kalksteinsäulen und dem altarähnlichen Sarkophag in schlichter, gleichwohl Ehrfurcht und Ruhe ausstrahlender Schönheit dar. Im Gedenkstein finden sich, in einem abschließbaren Safe aufbewahrt, die Gedenkbücher mit den Namen der Verstorbenen aller Gesangvereine der damals 12, heute 13 Sängerkreise. Die schmiedeeisernen Altarflügel zieren neben dem Frankenrechen – dem damaligen Emblem des FSB – der Schriftzug: „Mortui vivimus“.

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die verstorbenen Estenfelder Sänger

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Die Bedeutung des Ehrenmals
„Wir Tote leben“ ist die eigentliche Botschaft dieser weltweit wohl einmaligen Gedenkstätte, die längst zur Wallfahrtstätte für die Sänger des FSB geworden ist. Zehntausende sind im Verlauf der nunmehr fast 50 Jahre hierher gepilgert und das Ehrenmal wurde zu einem Ort der Einkehr, der gewiss auch wehmütigen Erinnerung an seine Verstorbenen, zu einem Ort der stillen Zwiesprache mit unseren Toten. Unsere Verstorbenen haben mit uns die Liebe zur Musik, zum Gesang geteilt, haben mit und neben uns viele schöne Stunden im Chor verbracht. Unsere Toten leben in und durch uns weiter! „Mortui vivimus“!

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Zu Ehren der Verstorbenen sagen der Männerchor und der gemischte Chor der Sängervereinigung das „Bundeslied“ und „Abendruhe“.

Nach diesem beeindruckenden Erlebnis ging unsere Fahrt weiter nach Hummendorf in das Restaurant „Zur Mühle“, wo uns ein hervorragendes Mittagessen serviert wurde.

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Anschließend fuhren wir nach Kronach und erlebten dort eine interessante Stadtführung mit dem Thema „Hexen und Heldinnen“.

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Unser „Reise-Conférencier“ hegte zwar die Hoffnung, nach dieser Führung die Frauen besser verstehen zu können – bisher ist allerdings noch kein Ergebnis bekannt.

Ein Spaziergang durch die historische Altstadt von Königsberg in Bayern mit einem absolut originellen und hervorragenden Stadtführer rundete den kulturellen Teil des Ausfluges ab.  Hier erfuhren wir z.B. , dass sich in Königsberg vermutlich die einzige evangelische Marienkirche befindet.

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Bei herrlichem Wetter konnten wir dann das Abendessen in der Jahn-Gaststätte Schweinfurt genießen, bevor wir wieder alle frohgelaunt und heiter nach Estenfeld zurückfuhren.

Danke auch an unseren netten Busfahrer, der uns sicher und wohlbehalten gefahren und begleitet hat.   Der Tag war schön, kurzweilig und lustig !

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Kreis-Chorkonzert der Sängergruppe Würzburg-Land

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….vor dem Konzert……

Ein Musikereignis der besonderen Art konnten die Besucher im vollbesetzten Sängerheim in Estenfeld am 12. Juli 2015 genießen: die Sängergruppe Würzburg-Land organisierte ein Kreis-Chorkonzert mit chorpädagogischer Fachberatung, das vom Landkreis gefördert wird. Ein solches Konzert ist idealerweise das Ergebnis einer sorgfältigen und überlegten Vorarbeit des Chores und des Chorleiters und demnach ein Konzert auf hohem Niveau.

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Der Kinderchor „Regenbogenkids“ eröffnete gemeinsam mit dem Grundschulchor Bergtheim unter Leitung von Jeanna Bechtold und Tanja Ertas-Keller die großartige Veranstaltung. Lieder wie „Der musikalische Wasserhahn“, „komm wir spielen“ und vor allem „Spagetti“ erfreuten die Zuschauer und man merkte den Kindern an, mit welch großer Begeisterung sie die Lieder vortrugen.

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Der Vorsitzende der Sängergruppe Würzburg-Land, Kurt Jörg bedankte sich bei den kleinen Künstlern mit Süßigkeiten und war sichtlich bewegt, als er kundtat, dass sich sein großer Wunsch – ein Kinderchor eröffnet ein Kreischorkonzert – erfüllt hat.

Unter dem Motto „Froh erschallt der Chorgesang“ begrüßte Kurt Jörg alle anwesenden Sänger/innen und Freunde des Chorgesangs, IMG_0054

ebenso Herrn Landrat Eberhard Nuß, Volkmar Halbleib, MdL, Frau Linsenbreder, stellv. Bezirkstags-präsidentin, Sängerkreisvorsitzenden Alois Henn, Joachim Sadler, 2. Bürgermeister, Gerhard Knorz, 3. Bürgermeister, Altbürgermeister Heinz Bär, Pfarrer Hofmann-Kasang, Christoph-R. Schneider, Rektor der Grundschule, Matthias Schranner, Rektor Mittelschule, den Gruppenchorleiter Stefan Demling und Josef Barth, den stellv. Sängerkreisvorsitzenden Nordoberpfalz und Gruppenvorsitzenden der Sängergruppe Floss, der den weitesten Anreiseweg hatte. Als Chorfachberater konnte er Frau Katharina Beck und Herrn Clemens Hain begrüßen.

Als besondere Überraschung und Auszeichnung übergab Kurt Jörg im Auftrag der Bay. Landtagspräsidentin, Frau Barbara Stamm, an den Vorsitzenden der Sängervereinigung 1890 Estenfeld, Bruno Dobhan  sowie dem Dirigenten Stefan Demling einen Jubiläumsteller mit den besten Grüßen und Glückwünschen zum 125-jährigen Bestehen des Vereins.

Anschließend wünschte der Schirmherr der Veranstaltung,  Landrat Eberhard Nuß ein gutes Gelingen und einen erfolgreichen Nachmittag.                                                      IMG_0160

 

Der gemischte Chor der Sängervereinigung 1890 Estenfeld,

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unter Leitung seines Dirigenten Stefan Demling, sang „Abendruhe“ und brachte mit „Ungarischer Tanz Nr. 5 und 6“ gleich zu Beginn Puszta-Stimmung in den Saal.

 

Nach „Bundeslied“, „Schon die Abendglocken klangen“ und „Abendfrieden“, präsentiert von den wunderbar sonoren Stimmen des IMG_0076                                                        Männerchores der Singgemeinschaft Bergtheim und Lengfeld unter Leitung von Clemens Hain erfreute dann der gemischte Chor des Gesangvereins „Eintracht Kürnach“, unter Leitung von Chorleiter Roman Johannes das Publikum mit seinen Stücken „ein jeder Tag“, „Singen“ und „Hey, das ist Musik für dich“.

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„Eintracht Kürnach“

In der Pause wurden die Gäste dann mit Getränken, leckeren Schinken- und Käsehörnchen, Partybrötchen und Brezeln verwöhnt,

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bevor der Frauenchor „Zeitgeist“ des MGV 1950 Waldbüttelbrunn mit

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seiner Leiterin Annette Jörg die Gäste mit „Only Time“, „We are the World“ und „Alles, was gut tut“ in Schwung brachte und großen Beifall erntete.

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gemischter Chor Bergtheim

„Wir lieben sehr im Herzen“, „Fliegermarsch“ und der Wunsch „Sonnenschein auf allen Wegen“ vom gemischten Chor der Chorvereinigung 1951 Bergtheim (Dirigent Clemens Hain), begeisterte das Publikum ebenso wie die „Zählübung“, „Beim G‘sangverein ist heute Stimmung und Tanz“ und „In der Abendstund“ vorgetragen vom gemischten Chor des Gesangvereins 1924 Maidbronn und leidenschaftlich dirigiert von Hansjörg Ewert.

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gem. Chor Maidbronn

 

Der Männerchor der Sängervereinigung 1890 Estenfeld,

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mit seinem Dirigenten Stefan Demling beendete den kurzweiligen Liedernachmittag mit „Froher Sängermarsch“, „Frankenliebe“, und „Abend im Gebirge“.

Der Vorsitzende der Sängergruppe Würzburg-Land, Kurt Jörg war sehr angetan und bedankte sich sehr emotional und herzlich bei allen aktiven Sängerinnen und Sängern für die wunderbare Darbietung, bei den Chorleitern für ihre geleistete Arbeit und bei den Vorsitzenden der einzelnen Vereine für ihr Engagement. Gleichzeitig sprach er die Hoffnung aus, auch im nächsten Jahr wieder ein Kreischorkonzert mit chorpädagogischer Fachberatung durchführen zu können.

Da ein Chorkonzert der Sängergruppe sich wesentlich von Liederabenden oder freundschaftlichem Singen unterscheidet, besprachen sich im Anschluss an das Konzert die Chorleiter der einzelnen Gruppen mit den Chorfachberatern, ebenso die Vorstände der Vereine, um Belange der Vereinsführung zu besprechen und sich gegenseitig zu unterstützen.

DANK an Alle, die dazu beigetragen haben, dieses großartige Chorkonzert zu organisieren !

Teilnehmende Vereine und deren Vorsitzende:
Chorvereinigung 1951 Bergtheim: Alfred Steigleder, Monika Vetter
Sängervereinigung 1890 Estenfeld e.V.: Bruno Dobhan
Gesangverein Eintracht Kürnach e.V. : Gertrud Öchsner
Gesangverein 1924 Maidbronn e.V.: Rudolf Förster
MGV 1950 Waldbüttelbrunn e.V.: Joachim Hlavsa

 

Impressionen vom Konzert: IMG_0048

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kleine Verschnaufpause….
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bitte ein Gläschen Wein……….
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…warten auf den Auftritt – der gem. Chor ….
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……und der Kinderchor
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Chorfachberater im Gespräch

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ältester aktiver Sänger (90) der Sängerver. Estenfeld

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man siehts: das Konzert war super !!

 

 

 

125 Jahre Jubiläum der Sängervereinigung

Tolle Stimmung und Romantik zugleich bei der großen Jubiläumsfeier  der Sängervereinigung 1890 Estenfeld e.V.              am 13. und 14. Juni 2015

Der Festkommers anläßlich unseres 125-jährigen Jubiläums begann mit der Totenehrung am Gedenkstein vor dem Sängerheim. Der gemischte Chor sang „Abendruhe“ und nach dem Nachruf des 1. Vorsitzenden und dem Erinnern an die verstorbenen Mitglieder des Vereins sang der Männerchor „Selig sind die Toten“, nach dem Satz des einstigen Chorleiters Joachim Kirschner.

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gem. Chor bei der Totenehrung

Den Festkommers im Sängerheim eröffnete der Musikverein mit einem fetzigen Stück und nach der herzlichen Begrüßung durch Bruno Dobhan war der Festkommers zum 125-jährigen Bestehen der Sängervereinigung eröffnet.

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MVE Estenfeld

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Der Männerchor brachte den „Festhymnus“ und die „Frankenliebe“ zum Vortrag.

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Schirmherrin Frau 1. Bgm. Rosi Schraud

Anschließend hielt die Schirmherrin, 1. Bgm. Rosi Schraud, ihre Festrede. „Die Sängervereinigung ist eines der ältesten Vereine und das neu renovierte Sängerheim ein beliebter Treffpunkt in Estenfeld. Gerade im rastlosen Zeitgeschehen trägt der Chorgesang zum Gemeinschaftssinn und zur Verbindung bei und ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur“. Sie lobte die kluge Entscheidung des Vereins, vor 3 Jahren Frauen in den Chor zu integrieren, was mit tosendem Beifall aufgenommen wurde. „Somit ist die letzte Bastion in der Männerwelt gefallen, das sehen Sie ja an mir“, sprach die Bürgermeisterin und die Frauen waren begeistert !

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Gospelchor Estenfeld

Danach überraschte der Gospelchor mit 2 afrikanischen Songs, der 2. Vorsitzende des Sängerkreises Würzburg, Kurt Lamparter, überbrachte Grüße und Wünsche des Präsidenten des Fränk. Sängerbundes Peter Jacobi und nach dem mitreißenden Stücken „ungarischer Tanz Nr. 5 und 6“ des gemischten Chores gab Hans Singer einen interessanten und vor allem kurzweiligen historischen Rückblick über 125 Jahre Sängervereinigung und stellte die Fortschreibung der Chronik vor.

Nach dem flotten Spiel des Musikvereins, das die Gäste total begeisterte, wurden langjährige Mitglieder des Vereins mit einer Urkunde und der goldenen, bzw. silbernen Nadel des FSB geehrt.

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Folgende Mitglieder wurden geehrt: v. li. n. re.

Erwin Belohlavek  (goldene Nadel f.  40 Jahre Sängerver.);       die goldene Nadel für 50 Jahre erhielten:   Josef Schraud,    Felix Habermann,     Gerd Schweidler,     Adolf Mainberger,     Robert Weberbauer.     Kurt Jörg wurde mit der Ehrennadel des FSB für 60 Jahre Singen ausgezeichnet,      Gerd Schneider wurde für 10 Jahre aktives Singen vom FSB geehrt.

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Für ihre Verdienste um das Sängerheim erhielten Gabi Schneider und Edith Suchanek die silberne Nadel.

 

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Männerchor der Sängervereinigung

Anschließend sang der Männerchor das „Bundeslied“, bevor der Gospelchor vor allem mit seiner Solointerpretin Hildegard Ströhlein mit dem Lied „fly with me“ das Publikum restlos beeindruckte. Die Gäste lauschten andächtig und schauten gebannt auf die Bühne – der Applaus wollte fast kein Ende nehmen.

Weitere Grußworte folgen von Volkmar Halbleib, MdL, der das Sängerheim als das „Festspielhaus Estenfeld in der grünen Au“ und die Sänger als die „Sangeshelden des Alltags“ bezeichnete. Der stellv. Landrat Waldemar Brohm zitierte Martin Luther „Musik ist eine Gabe Gottes, die den Teufel vertreibt“ und versprach beim nächsten Jubiläum in 25 Jahren wieder zu kommen. „Singen ist ein Grundbedürfnis des Menschen und Momente, die mit Musik verbinden sind, vergißt man nicht“.
Ruth Beifuß, die Vorsitzende des MVE und der Dirigent des Gospelchores, Hannes Kindhäuser, wünschten alles Gute und bedankten sich für den Chorsatz. Schon jetzt darf man gespannt sein, da der MVE das neue Stück im Herbstonzert präsentieren wird. Klaus Will, Vorsitzender der Malteser gratulierte ebenfalls zum Jubiläum und bedankte sich bei der Sängervereinigung für die alljährliche Organisation des Adventskonzerts, dessen Erlös der Litauenhilfe, die die Malteser durchführen, zu Gute kommt.
Schließlich der Vorsitzende der Raiffeisenbank, Erwin Pfeuffer, der Musik und Gesang als „Sorgenbrecher par excellence“ bezeichnete.

Der Chorleiter der Sängervereinigung, der aufgrund seiner silbernen Schuhe als  „James Last von Estenfeld“ tituliert wure, appellierte an die Politik, dafür zu sorgen, dass bereits in der Schule Musik und Gesang mehr gefördert wird. Er warb für den Verein und wünschte sich mehr „junge Sänger, so um die 60 Jahre alt“ für seinen Chor !

Festkommers SV 2015 (126)
silberne Schuhe……
Festkommers SV 2015 (183)
…und Chorleiter Stefan Demling

                                                    

  

Still war es dann im Saal, als der Männerchor das Lied „Wenn die Sonne erwacht in den Bergen“ sang und der gemischte Chor das „Ave Maria“ zelebrierte.  Das Fest erreichte seinen Höhepunkt mit dem Lied „Sierra madre del Sur“ das der Männerchor sang und mit 2 Solotrompeten vom MVE begleitet wurde. Die Wunderkerzen sorgten für „Romantik pur“ und Gänsehautfeeling.

Alle, wirklich alle, waren begeistert von dieser gelungenen Feier !

Am Sonntag, 14. Juni 2015 fand um 10.00 Uhr der Festgottesdienst statt, den der Würzburger Polizeichor musikalisch gestaltete. Die Kirche war nach langer Zeit wieder einmal voll besetzt.  Hierzu herzlichen Dank an Herrn Dekan Bayer, der die Sängervereinigung in seiner Predigt würdigte und mit heiteren Worten auf die „Weinlesung“ hinwies: „nach der 2. Weinprobe geht das Singen wie von selbst – auch ohne Dirigent“.

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Die Fahnen verschiedener Vereine

  

 

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Polizeichor Würzburg

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Nach dem Gottesdienst zogen die zahlreichen Fahnenabordnungen der örtlichen Vereine zum Sängerheim, wo es dann Mittagessen, Kaffee und Kuchen gab. Die Chöre erfreuten die Besucher zum Nachmittagskaffee und ab 19.00 Uhr war das „Wirtshaussingen“ eröffnet. Die Kapelle „Filser und seine Freunde“ unter der Leitung von Elmar Stephan spielte bekannte Volkslieder, bei denen kräftig mitgesungen und geschunkelt wurde. Den Gästen im vollbesetzten Sängerheim machte es großen Spaß und als bei Einbruch der Dunkelheit die Fränkischen Parforce-Hörner den Abschluss einleiteten, hörte man nur noch Stimmen wie „super“, „ich hab Gänsehaut“, „ach, ist das so schön“. Als dann auch noch 2 Damen der Parforce-Gruppe ein Solo sangen, wischte sich so mancher Zuhörer heimlich eine Träne aus dem Gesicht.

Die Sängervereinigung bedankt sich bei allen Gästen, die begeistert nach Hause gingen, bei allen Helfern vor und hinter den Kulissen für ihre tatkräftige Unterstützung, bei allen Spendern und Sponsoren ! Die Vorbereitungen zu diesem Fest waren aufwändig, insbesondere das Schreiben und Gestalten der Chronik – aber zufriedene Gäste, lachende Gesichter und viele Umarmungen am Ende der Veranstaltung machen uns auch ein wenig stolz und sind Lohn genug für unseren Einsatz.

DANKE an ALLE !

SV 13 Juni 2015 (196)SV 13 Juni 2015 (203)SV 14 Juni 2015 (13)SV 14 Juni 2015 (29)SV 14 Juni 2015 (51)SV 14 Juni 2015 (66)

 


Auszug aus der Begrüßungsrede des 1. Vorsitzenden (Festkommers):

SV 13 Juni 2015 (24)

Liebe Sangesfreunde, werte Gäste,
sehr geehrte Damen und Herrn,

nach unserer Totenehrung begrüße sie alle recht herzlich zu unserem Festkommers im 125-sten Jahr des Bestehens der Sängervereinigung.
Ganz besonders begrüße ich unsere Ehrenmitglieder: Otto Bayer mit Gattin, Kurt Jörg, Herbert Scheller mit Gattin, Ehrenbürger und MdL a.D. Christian Will.
Ein ganz besonderer Gruß gilt unserer Schirmherrin, der 1. Bgm. Frau Rosi Schraud; sie begleitet uns bei unserem Jubiläum in diesem Jahr.
Ich freue mich, dass unsere Altbürgermeister Heinz Bär und Michael Weber, der 2. Bgm. Joachim Sadler, der 3. Bürgermeister Gerhard Knorz, der stellvertretende Landrat Waldemar Brohm, der Landtagsabgeordnete Volkmar Halbleib mit Gattin, der Ehrenvorsitzende der UWG Estenfeld, Gerd Schweidler mit Gattin, Bezirksrat a.D. Heinrich Schmalz, viele Gemeinderäte und Vertreter fast aller Estenfelder Vereine, unserer Einladung gefolgt sind.
Von der ev. Kirchengemeinde darf ich Herrn Pfr. Hofmann-Kasang mit Gattin begrüßen.
Vergessen will ich nicht unsere Jubilare, denen wir heute für ihre langjährige Mitgliedschaft und Förderung des Chorgesanges in der Sängervereinigung recht herzlich danken und sie später entsprechend ehren. Hallo und guten Abend.    Und nun zum Gesang:  der Vorsitzende des Sängerkreises Würzburg, Herr Alois Henn müsste sich heute mindestens mindestens dreiteilen hat er mir gesagt, deswegen ist heute sein Vertreter Herr Kurt Lamparter vom Sängerkreis Würzburg bei uns, Grüß Herr Lamparter.
Ein besonderes Grüß Gott auch an alle meine lieben Sängerinnen und Sänger, es ist euer / unser Fest, das wir an diesem Wochenende begehen, doch ganz alleine wollten wir diesen Festkommers musikalisch nicht gestalten und haben deshalb dazu den Gospelchor und eine Bläsergruppe des Musikvereins zur Mitwirkung eingeladen, herzlich willkommen bei uns im Sängerheim.
Und ohne Leitung kann kein Chor funktionieren, und so begrüße ich den Dirigenten Hannes Kindweiser vom Gospelchor, Frau Ruth Beifuß vom Musikverein und natürlich unseren Stefan Demling, der nun schon seit 12 Jahren mit großem Engagement bei uns dirigiert, nun sogar beide Chöre.  Wir Sängerinnen und Sänger freuen uns, dass Sie, dass ihr, alle da seid und unser Jubiläum mit uns feiert.
Liebe Freunde des Gesangs,  werte Gäste,
……Singen ist die unmittelbarste Art des Musizierens; im Lied verleiht der Mensch seinen Empfindungen ursprünglichen Ausdruck, im Chorgesang bindet er sich zu einer Gemeinschaft. In solchen Gemeinschaften kommt Freude auf und es finden sich oft Menschen zusammen, die sich sonst vielleicht eher aus dem Wege gehen.
Und Sie, unsere werten Gäste heute abend, tragen Sie diese Stimmung und diese Freude, die wir Ihnen mit unserem Gesang rüber bringen wollen, zusammen mit uns hinaus in die Bevölkerung, nur so kann es gelingen, Leute von der Freude am gemeinsamen Singen zu überzeugen und zum Mitmachen zu bewegen.
Unser Altbürgermeister Michael Weber sagte als Schirmherr zum 110- jährigen Jubiläum beim Festkommers am 8. April 2000 u.a.: „Wenn Sie mich fragen, was mich immer wieder hier ins Sängerheim zu den Sängern zieht, dann darf ich ihnen sagen: es ist der Gesang bei den Veranstaltungen. Durch den Chorgesang wird sehr schnell eine angenehme Stimmung erzeugt“ Er fährt dann fort mit einer Passage aus einer Kulturzeitung: „Zu allen Zeiten haben die Menschen versucht, ihre innersten Gedanken und Empfindungen nach außen kundzutun. Die Sprache reicht als ein Mittel des Ausdrucks dazu nicht immer aus. Hier setzt die Entwicklung des Singens, der Mensch ein. Denn besonders der Gesang ist fähig, die Grenzen der Sprache zu überschreiten. Erst im Singen kann das Wort mehr Eindringlichkeit und Ausdrucksgewalt erhalten, weil der ganze Mensch beteiligt ist. Alles klingt an, was das Herz des Menschen bewegt: Freude und Klage, Trauer und Jubel, Bitte und Dank“.
…….Und diese Momente sind auch im Sängerheim zu spüren: gestern und vorgestern fanden hier Trauerfeiern statt, und heute und morgen unser 125-jähriges Gründungsfest.

Sehr geehrte Damen und Herrn, werte Gäste,
Ein Jubiläum oder ein Fest bringt aber auch noch andere Dinge in Bewegung. Jeder, der ein Haus hat, weiß was es bedeutet, dieses in Schuss zu halten. Feste sind ein willkommener Anlass, neue Farbakzente zu setzen und eine Großreinigung durchzuführen. Dies haben wir auch im Vorfeld getan, um unser schmuckes Heim, wohl eines der schönsten Vereinsheime der Region, an diesem Wochenende in seiner ganzen Schönheit zu präsentieren. Frischer Anstrich, neue schwer entflammbare Vorhänge, wie es es im Amtsdeutsch heißt und mit vieler Hände Fleiß gereinigt, so stellt sich unser Heim heute dar.
August Rost sagte bei der Grundsteinlegung am 17. Juni 1977: Wir hoffen, dass es uns gelingt, auf diesem schönen Fleckchen Erde einen Musentempel des Gesangs, der Musik und unserer Kultur zu errichten, der allen Mitbürgern dienlich sein soll und der unserer Gemeinde nach außen hin präsent ist.  Und Kurt Jörg fügte bei der Enthüllung des Gedenksteines zum 100- jährigen Bestehen des Vereins vor 25 Jahren hinzu: Der Chorgesang darf in den Mauern unseres Sängerheimes nie verstummen !  ……….

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