Vorweihnachtliche Feier der Sängervereinigung 1890 Estenfeld e.V.
Das Sängerheim war liebevoll geschmückt, Kerzen brannten und auf den Tischen lagen frische Zweige, die einen weihnachtlichen Duft verströmten, als die ersten Gäste eintraten.
Mit dem gemeinsamen Lied „oh Tannenbaum“ begann die vorweihnachtliche Feier der Sängervereinigung und man merkte von Anfang an die feierliche Stimmung im Saal.. Die 1. Vorsitzende Gitti Krüger begrüßte alle Anwesenden aufs herzlichste, bevor der Männerchor das „Jubilate“ anstimmte. Schon längst zur Tradition geworden, trug die „Saitenmusik Schwerdhöfer“ mit Zither und Gitarre zur musikalischen Untermalung des Abends bei und erzeugte eine besinnliche Atmosphäre.
Die bezaubernden Geschichten aus der Feder von Joachim Ringelnatz und Hoffmann von Fallersleben, vorgetragen von Hannelore Kreser, erzählten vom Sinn des Weihnachtsfestes und berührten die Gäste im Saal, die aufmerksam lauschten. Ebenso feierlich waren die Gedichte von Maria Arnold und Anita Nuß. .
Der Junge Chor des Vereins, begeisterte mit seinen Liedvorträgen und erntete riesigen Beifall und großes Lob und kam ohne Zugabe nicht von der Bühne.
Anschließend erfreute der gemischte Chor, unter der Leitung von Stefan Demling, die Gäste mit den Liedern „Zündet die Lichter der Freude an“ und „Tochter Zion“, wobei die Gäste beim zweiten Lied mit einstimmten. Das Trio, bestehend aus Maria Arnold, Anita Nuß und Elisa Mainberger, berührte die Gäste mit seinen Liedvorträgen u.a. „Es wird scho gleich dumper“ und erntete großen Applaus. Auch der Dreigesang der Männer (Josef Kuhn, Hans Singer, Karl Zink) mit dem Lied „Weihnacht wird’s nun wieder“ fand großen Anklang. Die Geschichte „ich liebe Schnee“, vorgelesen von Karl Zink amüsierte die Zuhörer und sorgte so für gute Stimmung,
Die kulinarische Seite des Abends kam ebenfalls nicht zu kurz und zwischen den einzelnen Darbietungen waren die fleißigen Bedienungen und das Theken- und Küchenpersonal unermüdlich im Einsatz.
Nach der großen Pause, kam – von allen bereits sehnsüchtig erwartet – der Nikolaus (Benedikt Koch) mit seinem Knecht Ruprecht (Ludwig Reder) zu Besuch. Über Jeden hatte er etwas zu berichten. Er lobte die Chormitglieder, die fleißigen Helfer, die sich das ganze Jahr über für den Verein engagieren, sei es in der Küche, im Heim, bei der Singstunde oder bei Renovierungs- und Reparaturarbeiten. Ohne diese hilfreichen Geister wäre vieles nicht machbar. Zur Belohnung erhielten alle Aktiven ein kleines Geschenk.
Die Vorsitzende bedankte sich bei allen Gästen für ihr Kommen und wünschte ein frohes und friedvolles Weihnachtsfest. „Vor allem in der Weihnachtszeit spürt man die Verbundenheit mit Familie und Freunden. So ist auch unser Vereinsheim nicht nur ein Haus, in dem gesungen wird, es ist vielmehr ein Ort der Begegnung und Gemeinsamkeit. Gemeinsam singen, reden und füreinander da sein, fördert den Zusammenhalt und keiner ist alleine.“
Die Saitenmusik Schwerdhöfer beendete den besinnlichen Abend mit einem Solostück für Zither, das allen unter die Haut ging. Tosender Applaus war das Dankeschön dafür. Anschließend wurde die vorweihnachtliche Feier mit dem Lied „O du fröhliche“, in das alle Besucher mit einstimmten, abgerundet. Mit viel guten gegenseitigen Wünschen, kräftigen Händeschütteln und Umarmungen verließen die Besucher gut gelaunt das Sängerheim.
Die Sängervereinigung wünscht Allen ein Frohes Neues Jahr,
Gesundheit, Zufriedenheit und vor allem
Frieden für die Welt.



